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Heute ist Mittwoch heute habe ich frei. Ich will nach старокостантинів fahren aber der Bus fährt erst in anderthalb Stunden.Also gehe ich spazieren. Die eine Straße hoch. Aber ich biege nicht ab wie beim letzten Mal, sondern gehe die Straße bis zum Ende. Das Ende der Straße ist das Ende des Dorfes, ist das Ende der Welt. Die letzten Häuser, zwei Wäschestücke die einsam im Wind schaukeln, ein Hund der bellt. Der Wind heult um die Häuser und plötzlich ist man am Ende der Welt. Gras, Felder von Schnee bedeckt und in der ferne einige Bäume. Die Straße, matsch mit reifenspuren und etwas Schnee.Ich suche stellen wo ich laufen kann ohne unbedingt durch den Matsch zu laufen. Das ist das Ende der Welt. Es tauchen Fußabdrücke auf und ich gehe neben ihnen her, diese Füße kannten den Weg und lassen mich mich nicht mehr so allein fühlen. Am Ende der Welt sind wir zu zweit. Und der weg ist schwer zu gehen, tiefer Matsch, tiefer Schnee und Schneematsch herrschen. Es ist einsam und still, bis auf den Wind und die Worte in meinem Kopf. Das Ende der welt endet an der Straße, die sogar asphaltiert ist und ich folge ihr zurück nach Antoniny. Der Wind pfeift hier auf der Landstraße ganz schön und ich ziehe meine Mütze runter und meinen schal hoch. Im Dorf laufe ich eine Straße die ich noch nicht kenne, in den Vorgärten stehen noch Rosen.In meinem Kopf dudelt entweder irgendwelcher Quatsch, moop mama, taizelieder oder irgendwelche ukrainischen Lieder.Und der bus zuckelte so fröhlich dahin, dass es mir eine Freude war.Der Ausflug war misslungen, weil ich in der Stadt angekommen nur wenige Minuten hatte, bis derselbe Bus als letzter zurück nach Antoniny fuhr.Zum Glück hatte ich dann noch deutschunterricht und gerettet haben den Tag dann Tanja, die mir die Fingernägel lackierte und Ira aus der Küche mit der ich mich noch gut unterhielt.

6.12.17 21:22

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(9.12.17 03:13)
Echt, Rosen Ende Dezember in der Ukraine ? Auch wenn mein Ästhetikempfinden manchmal laut aufjault, ob der zufälligen Groß- und Kleinschreibung deiner Antoninesplitter, springt mein Leserattenherz hoch in die Luft bei Sätzen wie "Am Ende der Welt sind wir zu zweit." Wow, fällt dir sowas echt halb erfroren durch Eismatsch hüpfend an der Bushaltestelle im Nichts ein ? Wie kommt es, dass du es schaffst, noch immer neue Straßen zu entdecken ? Und wer lernt eigentlich Deutsch dort ? Zum Schluss würde ich dir gern, ein zauberhaftes Buch, passend zu deiner aktuellen Stimmung per Brieftaube rüberschicken : Murakami's Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" aber das fette Vieh bewegt sich nicht :/ Liebe Senioren, hört bitte auf, Tauben zu füttern!

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